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Obszönität in Pietro Aretinos "Sonetti lussuriosi"

Steenbock:Obszönität in Pietro Aretinos
Autor: Kristin Maria Steenbock
Verfügbarkeit: nur noch 3 lieferbar
Artikelnummer: 558557
ISBN / EAN: 9783656720010

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Produktbeschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,0, Universität Hamburg (SLM I), Veranstaltung: Funktionen des Obszönen in der mittelalterlichen Literatur, Sprache: Deutsch, Abstract: Pietro Aretino (1492 in Arezzo - 1556 in Venedig) war zeitlebens ein umstrittener Schriftsteller. Epitheta wie "der göttliche Aretino" oder "die Geißel der Fürsten", die er bereits zu Lebzeiten trug, markieren zum einen seine polarisierende Stellung und zum anderen seine zentrale Position im Gesellschaftsleben Italiens. So gesteht sogar Lynn Hunt Aretino zu, dass er bereits im 16. Jahrhundert die Rolle des Pornographen, wie sie Peter Wagner definiert hat, für sich in Anspruch nahm, obgleich sie in ihrer Engführung von Obszönität und Moderne die These von einer Entstehung der Pornographie im frühen 19. Jahrhundert aufstellt. Wagner definiert Pornographie als "die geschriebene oder visuelle Repräsentation eines realistischen genitalen oder sexuellen Verhaltens, das absichtlich die bestehenden und akzeptierten moralischen und sozialen Tabus erschüttern wollte." Aretino habe, so Hunt, verschiedene wichtige Elemente zusammengebracht, um die Grundlage der pornographischen Tradition zu schaffen: "die explizite Repräsentation der Sexualität, die Dialogform unter Frauen, die Diskussion über das Verhalten von Prostituierten und die Herausforderung an die moralischen Konventionen jener Tage". So kann auch Paula Findlen zu dem Urteil kommen, dass es sich bei Aretino um "den berühmtesten Pornographen der Renaissance" handelt.

Zusatzinformation

Autor Verlag GRIN Verlag
ISBN / EAN 9783656720010 Bindung Taschenbuch

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