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Warum sollte TZI eine Methode für alle Ichs im Wir , auch im Studium und der Praxis der Sozialen Arbeit sein?

Zeilbeck:Warum sollte TZI eine Methode
Autor: Michael Zeilbeck
Verfügbarkeit: nur noch 3 lieferbar
Artikelnummer: 364835
ISBN / EAN: 9783640890958

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Produktbeschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,5, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Themenzentrierten Interaktion (TZI) ist eine Methode, die universell angewendet werden kann bzw. möchte ich bereits im Vornherein andeuten, dass sie eigentlich Bestandteil jeder Gruppe unbewusst ist und gerade in der professionellen Teamarbeit bewusst sein sollte. Wenn mehr als zwei Personen, also Individuen zusammentreffen um gemeinsam beispielsweise etwas zu unternehmen oder zu erarbeiten spricht man bekanntermaßen von einer Gruppe. Ruth C. Cohn entwickelte eine einfache, jedoch gleichzeitig auch komplexe Methode die verdeutlicht, in welchen Ebenen sich Gruppen die zusammenarbeiten bewegen. Es scheint leicht verständlich und beinahe trivial sich den Globe und dessen Inhalt, das Ich , Wir und Es vorzustellen, doch steckt viel mehr dahinter als es zunächst den Anschein hat. Der Globe , den der historische Zeitpunkt und der Ort oder Raum des Zusammentreffens bilden, ist kurz und einfach zu erläutert. Was die Hochschule betrifft wären dies der jeweilige Hörsaal, Datum und Uhrzeit des Zusammentreffens und etwa in einer sozialen Einrichtung ein bestimmter Gruppenraum. Zentral ist jedoch der Inhalt des Globes und hier vor allem die am Gruppenprozess Beteiligten, die Ichs . Das Thema ( Es ) und das Wir (die Gruppe) sind nicht weniger wichtig, wie das eigentliche Ziel von TZI, die Balance dieser Eckpfeiler zeigt. Keines dieser drei bildlichen Punkte soll vernachlässigt werden und zu kurz kommen . Nun stellt sich hier bereits die Frage, ob dies denn in der Praxis überhaupt möglich ist. Genau deshalb stelle ich das Ich in den Mittelpunkt meiner Arbeit, da in der praktischen Anwendung und dem Gelingen von TZI in erster Linie in der Eigenverantwortung jedes einzelnen Gruppenmitglieds liegt, was durch die aus den Axiomen abgeleiteten Postulate deutlich wird. Ein Axiom, wie es das Wort sagt, ist eine feststehende und nicht zu ver-ändernde Tatsache. Bei genauerer Betrachtung der Axiome wird deutlich, dass diese auf alle Menschen zutreffen, egal ob arm oder reich, Mann oder Frau und Jugendlichen oder Greis. In den Postulaten steckt aus meiner Sicht die praktische Relevanz für die Methode der TZI. Sei dein eigener Chairman (vgl. Cohn, 1975, S.121) und Störungen haben Vorrang (vgl. Cohn, 1975, S.122) gelten für jeden einzelnen Teilnehmer einer Gruppe, die mit TZI arbeitet. Dies sollte der Fall sein, ist jedoch nicht ganz so einfach, ...

Zusatzinformation

Autor Verlag GRIN Verlag
ISBN / EAN 9783640890958 Bindung Taschenbuch

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