Kombi - DDR Bibliothek Faber & Faber
Produktbeschreibung
Der Traum vom Elch
Eigentlich heißt er Markus, aber Anna nennt ihn "den Elch", weil er seine Freiheit so sehr liebt und weil man ihm selten begegnete. Zweimal im Jahr, im Mai und im November, kommt er nur für wenige Tage und füllt doch Annas Leben aus. An ihm misst sie ihre Ansprüche, vor allem gegenüber anderen Männern, gegenüber den Pflichtmenschen und Leichtfüßen, deren Verführungen sie manchmal unterliegt. Nichts wiegt aber das Glück auf, das der "Traum vom Elch" in ihr auslöst. Herbert Ottos turbulenter Roman, der auch von der DEFA verfilmt wurde, gilt als der erotische Gesellschaftsroman der DDR. Darin stehen Fernweh gegen Provinzialität, Eros gegen Prüderie und Ehrlichkeit gegen das kalkulierte Spiel der Macht.
Das Impressum
David Groth, der Chefredakteur der "Neuen Berliner Rundschau", hat etwas erfahren, das ihn durcheinander bringt: Er soll Minister werden. Was ist das Besondere an dem ehemaligen Büchsenmacher und Verkaufsgehilfen, dem Laufjungen und Wettpartner, dem Redaktionsassistenten und Vorzugsschüler und endlichem Chefredakteur des Hauptstadt-Journals, das ihn für diese Berufung qualifizieren soll?
Mit Charme und Witz und Raffinesse, wie man’s von Kants "Aula" kennt, spürt der Autor auch in seinem zweiten Roman (1972) auf historischen Streifzügen und mit sehr gegenwärtigen Erfahrungen der Lebensgeschichte David Groths nach, die zugleich ein Stück Geschichte seines Landes ist. Um den Roman "Das Impressum" hat es in der DDR viel Streit gegeben. Er wurde schon in den sechziger Jahren geschrieben und lag dann, nach einem Vorabdruck in der Zeitschrift "Forum", eine Zeitlang auf Eis.
Alte Filme
1975, als Klaus Schlesinger die Erzählung von Kotte schreibt, dem 30jährigen Teilkonstrukteur auf dem Weg nach oben, scheint die DDR ziemlich gut bei sich selbst zu sein: von aller Welt diplomatisch anerkannt, wirtschaftlich nicht ohne erkennbare Erfolge, mit ihrer Intelligenz vorübergehend in Frieden lebend. Wie nun weiter? Soll das schon alles sein?
Kottes Unzufriedenheit mit seinem eintönigen Alltag hat einen seltsamen Anlass, und merkwürdig ist auch sein Verhalten: Er beginnt zu bummeln, lernt ungewöhnliche Leute kennen und findet sich eines Tages in der obersten Schale eines Springbrunnens im Zentrum Berlins wieder: völlig durchnässt, fröstelnd und ernüchtert.
Zusatzinformation
| Autor | Herbert Otto, Hermann Kant, Klaus Schlesinger | ISBN / EAN | Kombi |
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| Anzahl Seiten | 988 | ||


